- wurzelfest
- alterungsbeständig
- ökologisch sicher und wertvoll
Verlegung und Verklebung
Bei der Verklebung sind alle Lagen im Dachschichtenaufbau untereinander zu verkleben. Als Kleber kommen dabei Heißbitumen, Kaltbitumenklebemasse und Polyurethankleber zur Anwendung. Bei der Wahl des Klebers ist der Einsatzzweck zu bestimmen und die Vorschriften der SCHEDETAL Folien GmbH zu beachten. Für die Verklebung auf dem entsprechend vorbereiteten Untergrund sind Bahnen mit unterseitigem synthetischem Vlies bzw. Glasvlies zu verwenden. Vlieskaschierung und Untergrund müssen beim Verkleben trocken sein. Die Bahnen werden mindestens 5 cm überlappt. Beachten Sie dabei 8.2.1. Da die Bahnennähte mit Heißluft verschweißt werden, muss der Verschweißungsbereich frei von Klebern sein. Bei Sanierungen ist eine Verklebung nur dann möglich, wenn die Haftung des alten Dachunterbaus auf dem tragenden Untergrund und auf der vorhandenen Dachabdichtung gewährleistet ist (Die Tabelle 4 FDRL "Klebung bis 20 m Höhe bei geschlossenen Gebäuden" ist zu beachten).

Streifenweise Verklebung mit SCHEDETAL Dachbahnenkleber
Der Dachbahnenkleber wird streifenweise auf den vorbereiteten Untergrund aufgebracht. Bezüglich des Untergrundes gelten die Forderungen des Herstellers (SCHEDETAL-Dachbahnenkleber PUR 6,0 kg Gebinde - Verbrauch ca. 250 - 300 g/m2).Beim Einsatz von Stahltrapezprofilen oder "frisch" gelieferten Blechen ist der Untergrund entsprechend zu kontrollieren, damit die Haftung des schichtenweisen Dachaufbaus gewährleistet ist (ggf. Primer einsetzen). Der Klebstoffverbrauch richtet sich generell nach den ermittelten Soglasten aus der DIN 1055, Teil 4, und wird durch den Klebstoffhersteller vorgegeben. Im Mittenbereich wird, jeweils auf 1 m Breite, mit 3 bis 4 Klebesträngen gearbeitet. Im Rand- und Eckbereich wird der Klebeauftrag entsprechend erhöht. Der Kleber wird mit einem geeigneten Gerät bzw. von Hand (im Bereich von Lichtkuppeln, Lüftungsanlagen etc). aufgebracht. Bei Stahltrapezprofilen ist auf jeder Obersicke mindestens ein Klebestreifen vorzusehen. Dachbahnen mit zusätzlichem Polyestervlies bzw. Glasvlies auf der Unterseite werden in den zähflüssigen Kleber eingerollt und gut angedrückt. Dabei sind die technischen Angaben des Kleberherstellers zu beachten. Es soll lediglich die Fläche zur Verklebung vorbereitet werden, die auch innerhalb von 5 bis 10 Minuten abgedichtet werden kann. Eine Lagekorrektur ist im Regelfall bis zu 15 Minuten möglich. Die Flächenabdichtung wird am Dachrand sowie an An- und Abschlüssen kraftschlüssig im tragenden Untergrund verankert.
Hinweis: Da der Kleber eine geringe Anfangshaftung aufweist, sind die Bahnen zunächst durch Auflast gegen Windsog zu sichern.
Vollflächige Verklebung mit Bitumen nur mit ExtruBit möglich
ExtruBit Dach- und Dichtungsbahnen mit zusätzlich auf der Unterseite kaschiertem Polyestervlies bzw. Glasvlies können mit Heißbitumen vollflächig oder teilflächig aufgeklebt werden. Bei Gefälle sind gegebenenfalls zusätzliche Maßnahmen (s. Flachdachrichtlinien) erforderlich.Die Bitumenklebemasse soll an der Verarbeitungsstelle eine Temperatur von 185 °C nicht überschreiten. Je nach Dachneigung ist ein entsprechendes Bitumen einzusetzen, wobei auch lösemittelarmes, kunststoffvergütetes Bitumen verwendet werden kann. Verbrauch und Verarbeitung richten sich nach den Angaben des jeweiligen Herstellers.
a) Flammschmelzverfahren
Das Heißbitumen wird auf den Untergrund aufgegossen und gleichmäßig mit Schiebern verteilt. Nach Erkalten des Heißbitumens werden die Bahnen zur Hälfte ausgerollt, ausgerichtet und wieder zurückgerollt. Der erkaltete Heißabzug, jedoch nicht die ExtruBit Dach- und Dichtungsbahnen, wird mit Gasbrennern über die gesamte Bahnenbreite angeschmolzen (klebefähiger oder flüssiger Zustand) und die Bahnen blasenfrei eingerollt.
b) Bürstenstreichverfahren
ExtruBit Dach- und Dichtungsbahnen werden zur Hälfte ausgerollt, ausgerichtet und wieder zurückgerollt. Das Heißbitumen wird mit der "Bürste" auf den vorbehandelten Untergrund parallel zur ExtruBit Dach- und Dichtungsbahnen-Rollenachse aufgebracht. Die Dachbahn aus ExtruBit wird so in die flüssige Bitumenmasse eingerollt, dass immer ein Materialwulst vor der Rolle hergeschoben wird. Die Dachbahnen sind ausschließlich wie unter "4 Nahtverbindung" miteinander thermisch zu verschweißen.




